Review

Reviews 8.0

MAJESTY

Reign In Glory

Ausgabe: RH 198

(65:11)

Eigentlich ist es ganz einfach: Hört euch die MAJESTY-Hymne ´Into The

Stadiums´ (klasse Titel, noch besserer Chorus!) auf der aktuellen

"Dynamit"-CD an, und ihr werdet diese Band spontan lieben oder hassen!

Genau wie Manowar polarisieren auch MAJESTY bis zur absoluten

Schmerzgrenze und werfen jedes Metal-Klischee dieser Welt in die

Waagschale, um ihre Message deutlich zu machen: "Bring Metal to the

stadiums - that´s where it belongs!" Jawoll!

Wer jetzt an Manowar denkt, liegt goldrichtig. MAJESTY-Kopf und -Sänger Tarek Maghary dürfte der größte lebende Bewunderer von Joey DeMaio und Co. sein, und es ist sicher kein Zufall, dass viele Textstellen, Songaufbauten und Gesangslinien an die amerikanischen Vorbilder erinnern. Trotzdem sind MAJESTY keine plumpe Kopie, denn dafür ist ihr Songwriting viel zu gut. Natürlich wird man das gänzlich anders sehen, wenn man True-Metal-Klischees als albern oder kitschig (was sie streng genommen ja auch sind) empfindet. Wer aber einfach Spaß daran hat, die Faust in den Himmel zu recken, "Metal!" zu brüllen und "stumpf" zu headbangen, der wird seine helle Freude an den bombastischen, mal schnellen, mal stampfenden oder auch vertrackten Hymnen der Band haben.

Wie bei Manowar liegt auch bei MAJESTY der größte Reiz im sehr

eigenständigen, melodischen Gesang, obwohl Tarek leider keine göttliche Eric-Adams-Kopfstimme zu bieten hat. Davon abgesehen, wird auf "Reign In Glory" stellenweise wirklich Manowar-Niveau erreicht!

Kurz: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Klugscheißer, Poser und

pseudo-intellektuelle "Rock´n´Roller", die keinen Spaß verstehen,

sollten Abstand halten, wenn sich die Metal-Walze in Bewegung setzt!

Autor:
Götz Kühnemund
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