Review

Reviews 8.5
Hard Rock

INGLORIOUS

Ride To Nowhere

Label: Frontiers/Soulfood
Dauer: 44:00
Ausgabe: RH 381

In letzter Zeit machte INGLORIOUS-Sänger Nathan James eher durch das Auswechseln von drei Fünfteln der Band und einen Video-Rant gegen seine Ex-Kollegen (samt folgender Entschuldigung) auf sich aufmerksam. Da geriet das neue dritte Album beinahe in Vergessenheit. Dabei ist „Ride To Nowhere“, aufgenommen noch vor dem Triple-Besetzungswechsel, eine erstklassige Hardrock-Platte mit Blues- und Rock´n´Roll-Einflüssen, die ihren beiden Vorgängern in nichts nachsteht. Die internen Differenzen hört man dem Album nicht an, auch wenn James´ charakteristische Stimme freilich absoluter Dreh- und Angelpunkt der Platte ist. Wie es mit der Band weitergeht, bleibt ob der kompletten Umstrukturierung abzuwarten. Fakt ist aber, dass diese Scheibe mit Knallern wie ´Never Alone´, ´Time To Go´ oder ´Freak Show´ ein ganz großer Wurf ist, von dem sich David Coverdale & Co. ruhig eine Scheibe abschneiden könnten.

Autor:
Alexandra Michels
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