Review

Reviews 6.0

HELLYEAH

Blood For Blood

Ausgabe: RH 326

Eleven Seven/Warner (40:02)
VÖ: bereits erschienen
Natürlich haben HELLYEAH in Form von Drummer Vinnie Paul und Sänger Chad Gray Jan beim Ortstermin ins Aufnahmegerät diktiert, dass „Blood For Blood" die bisher beste Platte der Bandgeschichte ist. Unter mangelndem Selbstbewusstsein haben die Jungs schließlich nie gelitten, eher das Gegenteil ist der Fall. Und so entpuppt sich bei genauerem Hinhören die eingangs getätigte Aussage als hanebüchener Unfug, denn das vierte Studioalbum hält genau den stilistischen Kurs, den bereits der Vorgänger „Band Of Brothers" eingeschlagen hat. Testosteron-Banger mit typischem Ami-Bollo-Rock-Einschlag überwiegen, und aus dem kompetent gemachten, aber strunzlangweiligen Riff- und Groove-Gewitter ragen mit ´Moth´, ´Hush´ und ´Black December´ ausgerechnet die melodisch-kommerziellen Nummern heraus. Um als Höhepunkt der Bandgeschichte durchzugehen, reicht das lange nicht.

Autor:
Thomas Kupfer
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