Review

Reviews 6.0

HELLHEAD

Niemals zurück...

Ausgabe: RH 345

Wilhelmshaven mag nicht das Seattle Deutschlands sein, aber die eine oder andere Metalband hat die Stadt an der Nordsee schon hervorgebracht (u.a. Crossroads und Mob Rules). Im Gegensatz zu den beiden erwähnten Beispielen haben sich HELLHEAD trotz des englischen Namens auf deutsche Texte geeinigt. Auf ihrem zweiten Album überwiegen dann auch wieder, sagen wir, nautische Themen: ´Frühling´, ´Neuer Morgen´, ´Schwarzer Rabe´, ´Das Meer´ oder ´Denkmal/Männer vom Meer´ zum Beispiel. Verpackt wird das Ganze in eine Mischung aus Punk und Metal, wie man sie auch von Betontod kennt. Und mit Songs wie ´Guantanamo Express´ stellen sich HELLHEAD auf dieselbe Seite wie die Toten Hosen. Das kommt gut, auch wenn Sänger/Gitarrist Mattes irgendwie an Herbert Knebel erinnert.

Autor:
Jörg Staude
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