Review

Reviews 7.0

HATEBREED

Hatebreed

Ausgabe: RH 269

Roadrunner/Warner (42:19)

VÖ: 02.10.

Eine Kritik zu einer HATEBREED-Scheibe zu schreiben, ist eine gar nicht mal so einfache Aufgabe. Denn im Prinzip ändert sich bei HATEBREED zumeist relativ wenig. Die stilistische Ausrichtung ist klar vorgegeben: Es gibt die im Midtempo angesiedelten Tracks, zu denen man prima mithüpfen kann, und es gibt die schnellen Hardcore/Thrash-Kracher, bei denen sich auf den HATEBREED-Konzerten gigantische Circle-Pits entwickeln. Dazwischen bleibt wenig Raum für Experimente. Und so unterscheidet sich dieses Scheibchen kaum von seinen Vorgängern.

Aus dem vorgegebenen Rahmen fallen am ehesten das großartige ´In Ashes They Shall Reap´ (mit einem Schuss Crowbar-Melancholie und ganz starken Vocals), die sehr Punkrock-lastigen ´Every Lasting Star´ und ´Words Became Untruth´ sowie das schleppende, schwermütige Instrumental ´Undiminished´ heraus. Ansonsten gibt´s ein paar Gitarrenleads und noch mehr Gelegenheiten zum Mitgrölen zu vermelden. Das war´s dann aber auch schon mit den Neuerungen - was zwangsläufig zu einer sehr subjektiven Beurteilung führen muss. Und die besagt in diesem Fall, dass HATEBREED für meinen Geschmack schon stärkere Platten mit höherer Hitdichte abgeliefert haben. Schlecht ist „Hatebreed“ aber beileibe nicht, und so mancher Fan wird sicher eine abweichende Meinung zu dieser Scheibe haben. Geschmackssache halt.

Autor:
Frank Albrecht
AMAZON EMPFEHLUNG

Interessante Artikel:


Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.