Review

Reviews 7.5

FOO FIGHTERS

Wasting Light

Ausgabe: RH 288

Sony (49:05)

Rock´n´Roll-Millionär Dave Grohl wollte noch mal unbeschwert Indie-Luft schnuppern und nahm „Wasting Light" in seiner (teuer rausgeputzten) Garage mit Producer Butch Vig auf, der damals, als Seattle noch ein grauer Fleck auf der musikalischen Landkarte und Grohl selbst ein schmächtiger Underground-Drummer war, das Nirvana-Jahrhundertalbum „Nevermind" eingetütet hatte. Herausgekommen ist bei der Luxusfahrt im Rückwärtsgang allerdings nur ein einziger etwas krachigerer Song (´White Limo´), der Rest der Scheibe besteht aus der bewährten FOO FIGHTERS-Edelrock-Kost. Die Gitarrenarbeit ist etwas dominanter und knuspriger als auf dem Vorgängeralbum „Echoes, Silence, Patience & Grace" ausgefallen, dafür fehlen Überflieger der Marke ´The Pretender´ oder ´Long Road To Ruin´. Das letzte Drittel der CD ist sogar gänzlich verzichtbar, spröde Hits wie ´Bridge Is Burning´, ´Dear Rosemary´, ´Arlandria´ oder ´These Days´ heben die Platte aber problemlos in den guten Bereich.

Autor:
Michael Rensen
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