Review

Reviews 8.5
Heavy Metal Speed Metal

FLOTSAM & JETSAM

The End Of Chaos

Label: AFM/Soulfood
Dauer: 49:16
Ausgabe: RH 381

Dem Qualitäts-„Comeback“ „The Cold“ schmissen FLOTSAM AND JETSAM 2012 das uninspirierte „Ugly Noise“ hinterher. Schaffen „Arizona´s finest“ nach ihrem selbstbetitelten 2016er Prachtwerk nun den erfolgreichen Zweitschlag? Mehr als das, liebe Hoffnungsgemeinde! Ganz ohne Schmus und Scheiß: „The End Of Chaos“ ist das Überzeugendste, was die Altmeister seit „No Place For Disgrace“ aufgenommen haben - ein Album fast ohne Schwächen, das keinen Zweifel daran aufkommen lässt, wer der aktuell formstärkste unter den Thrash-Dinos ist. Die Melodiebögen sind noch einen Tick feiner ausgearbeitet als auf dem Vorgängerwerk, in Stücken wie dem wunderbar US-metallisch eröffnenden ´Prisoner Of Time´, der Midtempo-Hymne ´Recover´ oder dem böse zupackenden ´Architects Of Hate´ zeigt sich die kompositorische Brillanz und Spielfreude der Haudegen um Supersänger Eric „AK“ Knutson. Für die mörderische Schlagzeugarbeit zeichnete kein Geringerer als Ken Mary (Fifth Angel) verantwortlich, der im Hauptjob die Sonic Phish Studios in Phoenix betreibt. Was „The End Of Chaos“ von einer noch höheren Bewertung trennt, sind die nichtssagenden Ballerstücke ´Control´ und ´Unwelcome Surprise´, das seinem Namen leider gerecht wird. Skip und hopp - an diesem Album wird sich 2019 trotzdem jede Kapelle messen lassen müssen, die Thrash mit Melodie feilbietet.

Autor:
Ludwig Krammer

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