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DYING

Dying

Ausgabe: RH 366

Auf Bandcamp sind DYING mit „Metal, Metalpunk, Punk“ getaggt. In den Mittachtzigern wären sie tatsächlich in dieser Schublade gelandet. Speziell einige Briten aus dieser Zeit schlagen bei den Darmstädtern durch, Sacrilege kommen einem beispielsweise umgehend in den Sinn. Auch die sozialkritischen Lyrics und das Crass-Cover ´Do They Owe Us A Living´ unterstreichen die Verbundenheit zur frühen England-Szene. Heutzutage kann man DYING allerdings auch unter Raw Thrash wegsortieren. Dort dürfte eh die eigentliche Zielgruppe liegen. Rumpeliges Geknüppel mit effektivem Simpel-Riffing und holprigen Breaks – auffällig ist der latent abwesend wirkende, eher rufende als brüllende oder grunzende Sänger Jerk Götterwind (yay!), der dem Sound der Band ein gewisses Trademark verpasst.
* Den Vier-Tracker gibt´s für einen Preis nach Wahl über dyingmetal.bandcamp.com oder – natürlich viel cooler! – für schlappe fünf Euro als auf 50 Kopien limitiertes, professionell gestaltetes Tape. Kontaktiert die Kerle via www.facebook.com/dyingmetal.

Autor:
Jan Jaedike

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