Review

Reviews 8.0

DARKTHRONE

Arctic Thunder

Ausgabe: RH 354

Peaceville/Edel (39:26)
Schluss mit lustig? Nach den immer schrulliger ausartenden Punk- und NWOBHM-Anwandlungen jüngerer Vergangenheit lenken DARKTHRONE ein. „Arctic Thunder“ enthält kein melodisches Geschmetter von einem Gitarrensoli anmoderierenden Fenriz, sondern ausschließlich grimmiges Geknurre von Nocturno Culto. Ein kurzer Aufjohler und vielleicht noch der Cowbell-Part im selben Song (´Boreal Fiends´) sind die einzigen Momente, die man zum Schmunzeln finden könnte. Das norwegische Duo ergeht sich hier hauptsächlich in seiner Variante Celtic Frost´schen Proto-Black-Metal mit Thrash-Akzenten und der gelegentlichen Verbeugung vor Motörhead. Einen partytauglichen Überknaller wie ´Leave No Cross Unturned´ vom Vorgänger wirft das neue Werk also nicht ab, dennoch ist es keines aus der zweiten Reihe, sondern ein Album für diejenigen, die das ´99er „Ravishing Grimness“ schon immer besser als seinen Ruf in elitären Schwarzmetaller-Kreisen fanden.

Autor:
Simon Dümpelmann
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