Review

Reviews 7.0

CHRIST AGONY

Condemnation

Ausgabe: RH 302

Seven Gates Of Hell (55:50)

Achtung, nicht auf die falsche Fährte führen lassen: Das komisch verschwurbelte Synthesizer-Intro hat nichts mit dem zu tun, was CHRIST AGONY einem eigentlich vorsetzen. Synthesizer haben in dem dunklen Black-Death-Metal sonst keine Daseinsberechtigung und werden auch gekonnt ignoriert. Stattdessen verlagert sich das akustische Geschehen auf schnelles Gekloppe, vereinzelt melodische Gitarren-Einsprenkler, breite Riffwände und rausgewürgte Vocals, die ab und an sogar in hysterisch-verstörenden Clean-Ausbrüchen gipfeln und das prägendste Charakteristikum dieses Düsterbrockens ausmachen. Schade ist nur, dass bei aller Finsternis und Vokalakrobatik die zündende Songidee fehlt, die dafür sorgen würde, dass diese polnischen Schwarzheimer wirklich mal den Sprung ins restliche Europa schaffen.

Autor:
Dorian Gorr
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