Review

Reviews 7.0

BÖHSE ONKELZ

Onkelz wie wir

Ausgabe: RH 247

(32:22)

Eins vorweg: Wer die Urversion von „Onkelz wie wir“ bereits im Regal stehen hat, muss bei der Neueinspielung des Albums nicht zwangsläufig zugreifen. Auch wenn der Gesamtsound stark verbessert wurde, hat man sich nämlich bemüht, den rumpeligen Charme des Originals beizubehalten. Weil der frühere Produzent nach wie vor die Rechte an der Scheibe besitzt, hat sich die Band dazu entschieden, diesen Aufnahmen etwas entgegenzusetzen und so den mühelosen Cash-in zu stoppen. Das macht Sinn, zumal die Scheibe im historischen ONKELZ-Kontext durchaus als Meilenstein zu sehen ist: Dokumentierte man doch nicht zuletzt mit dem auch später zum Standardrepertoire der Liveshows gehörenden Song ´Erinnerungen´ den endgültigen Ausstand aus der Skinhead-Szene, aus der man sich zwei Jahre vorher verabschiedet hatte. „Onkelz wie wir“ gilt denn auch zu Recht als die erste „Rock“-Scheibe des Frankfurter Quartetts, auch wenn man von späteren Großtaten noch weit entfernt ist und sich die Texte größtenteils mit den Auswüchsen exzessiver Trinkgelage beschäftigen. Ein nettes Zeitdokument...

Autor:
Thomas Kupfer
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