Review

Reviews 8.0

BLACK LABEL SOCIETY

Order Of The Black

Ausgabe: RH 280

Roadrunner/Warner (49:31)

Es lässt sich trefflich darüber diskutieren, ob der Umstand, dass Zakk Wylde dem Alkohol abgeschworen hat, seine Kreativität befeuerte oder nicht. An der Tatsache, dass „Order Of The Black“ so frisch und unverbraucht klingt wie schon lange kein BLACK LABEL SOCIETY-Output mehr, ändert das jedoch nichts. Das neunte Studioalbum der Bandkarriere ist perfekt ausbalanciert und enthält eine Mischung aus gewohnter Dampfhammer-Kost (´Crazy Horse´, ´Black Sunday´, ´Godspeed Hellbound´), atmosphärischen Midtempo-Groove-Monstern (´Southern Dissolution´, ´Riders Of The Damned´) und einer Hand voll Balladen, die völlig klischeefrei daherkommen und die ganze Klasse des Wylde´schen Songwritings zeigen. Noch dazu brilliert der einstige Ozzy-Sidekick dermaßen an den sechs Saiten, dass „Order Of The Black“ problemlos als Referenzwerk der großen Gitarrenschule durchgeht. Das Schöne daran: Zakks Riff- und Solo-Orgien verkommen nie zum bloßen Selbstzweck, zur Selbstbeweihräucherung, sondern werden extrem songdienlich eingesetzt. Klasse!

Autor:
Thomas Kupfer
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