Review

Reviews 7.5

BLACK LABEL SOCIETY

Mafia

Ausgabe: RH 215

(47:52)

Nach dem ziemlich relaxten und coolen Album „Hangover Music Vol. VI“ lässt der Pinch-Harmonic-Meister Zakk Wylde wieder die Paula von der Leine. Aber sobald die obligatorische Begeisterung über die quitschenden Dampfwalzenriffs und göttlichen Soli ein wenig nachlässt, macht sich die Gewissheit breit, dass weniger halt oftmals doch mehr ist. Zum einen dürfte sich Mr. Wylde ruhig mal ein bisschen mehr Zeit zwischen seinen Veröffentlichungen lassen, und zum anderen könnte er sich selbst die Frage stellen, ob die 14 Songs auf „Mafia“ wirklich alle veröffentlichungswürdig sind. Sein geniales Spiel außen vorgelassen und den Fokus alleine auf die Songs gerichtet, hat man auch nach dem fünften Durchlauf noch Probleme, die wahre Qualität von „Mafia“ einzuschätzen. Überflüssiges wie ´You Must Be Blind´ und Durchschnittliches wie ´Electric Hellfire´ entschärfen zu oft den Spannungsbogen, um von einem sehr guten Album zu sprechen. Gemessen an seinem eigenen Schaffen verliert der Meister ein wenig an Boden. Verglichen mit dem Rest des allmonatlichen Release-Overkills liegt er aber immer noch über dem Durchschnitt.

Autor:
Andreas Himmelstein
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