Review

Reviews 8.0

BLACK LABEL SOCIETY

1919 Eternal

Ausgabe: RH 179

Mit den Solo-Werken von Ozzys Schützling wurde ich seit Pride & Glory nicht mehr so recht warm. Jetzt hat sich der gute Mann aber wieder etwas gefangen, obwohl er doch ein wenig unsicher scheint, ob er es eher amerikanisch-modern und dissonant oder auf die Ozzy-Art angehen soll. Erste Kategorie ist eher peinlich, während die zweite beweist, welch wichtige Rolle er im Spätwerk des Madman spielt. Absolut Osbourne-kompatibel (und wahrscheinlich beim letzten Album ?Down To Earth? durch den Rost gefallen) sind der Opener ´Bleed For Me´, ´Life/Blood/Doom´, ´Graveyard Disciples´, ´Refuse To Bow Down´ und ´Lost Heaven´, wo man sich soundtechnisch den Gag erlaubt hat, Zakks obskure Reibeisen-Stimme mit den selben Effekten zu versehen, die auch sein Mentor benutzt. Die geheime US-Hymne ´America The Beautiful´ hat Zakk Wylde in ein delikates Gänsehaut-Akustik-Gitarren-Gewand gesteckt, das sogar mich stolz machen würde, ein Amerikaner zu sein, wenn ich denn einer wäre. Fehlt eigentlich nur noch ein Nachfolger von ´Mama, I´m Coming Home´ und eine Rückbesinnung auf seine musikalischen Southern-Wurzeln. Ansonsten ist ?1919 Eternal? trotz einzelner Durchhänger bedenkenlos zu empfehlen.

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