Review

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BEYONDITION

Demo

Ausgabe: RH 366

„Primitiver Death Metal“ steht auf dem Stempel, den sich BEYONDITION selbst aufdrücken, und ja, das Demo der seit 2015 aktiven Duisburger ist ziemlich fett, teils herrlich stumpf, aber eben nicht nur. So zockt die Gitarre schon im Opener ´Beyondition´ so abgefahrene, irgendwie fiese Melodien, die sich wie eine giftige Schlange um den Hals legen und einen wesentlichen Charakterzug BEYONDITIONs widerspiegeln: Die vierköpfige Truppe klingt unfassbar eklig, räudig und berstig (what? - Red.), und das trotz des recht dick aufgefahrenen Sounds, für den übrigens kein Geringerer als Andy Brings (Double Crush Syndrome, ex-Sodom) verantwortlich ist. Doch es wird noch besser: ´Xecutioner´ ist ein richtig übler Track (im positivsten Sinne), der in seinen walzenden, schleppenden Passagen fast so zerreißend wirkt wie die Spannung, die sich bis hin zum Tempowechsel aufbaut – denn Uptempo können BEYONDITION genauso gut. Hinzu kommen tiefe Growls und abgespacete Sounds im Hintergrund, die absolut creepy klingen und einem das Gefühl geben, dass der Mensch, der in ´Xecutioner´ so elendig verreckt (hört selbst!), es auch nicht anders verdient hat (oh je... - Red.). Killer Ding!
* Eines der auf 100 Stück limitierten Tapes könnt ihr für schlappe fünf Euro via beyondition.bandcamp.com ergattern.

Autor:
Mandy Malon

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