Review

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ATROCITY

Werk 80 II

Ausgabe: RH 250

(46:24)

Mit elf Jahren Verspätung geht auf „Werk 80 II“ endlich der Wunsch von Kollege Frank Albrecht in Erfüllung, der sich in der Plattenkritik zu ATROCITYs „Werk 80“ Coverversionen von ´Fade To Grey´ und einem Depeche-Mode-Klassiker wünschte. Der Visage-Hit und ´People Are People´ glänzen neben neun weiteren Remakes der New-Wave- und Neue-Deutsche-Welle-Ära in der zweiten Runde von ATROCITYs Achtziger-Hommage. ´The Sun Always Shines On TV´, ´Such A Shame´ und ´Forever Young´ gehören zu den Songs, die mit harten Gitarren, Chor- und Orchester-Einsätzen, dem rauen, dunklen Gesang von Bandchef Alex Krull sowie den zarten Backing Vocals von Liv Kristine und der französischen Künstlerin Jensara Swann aus ihrer poppigen Vergangenheit in die metallische Gegenwart katapultiert werden. Besonders gelungen klingen die erste Single ´Smalltown Boy´ sowie der Eurythmics-Smasher ´Here Comes The Rain Again´, bei dem Krull erstmals den Mikro-Part einer Frau covert.

Nicht ganz so stark fallen ´Relax´ und ´Keine Heimat´ aus, was dem guten Gesamteindruck der Platte aber keinen Abbruch tut. Wem „Werk 80“ gefallen hat, der wird auch mit Genuss in den Nachfolger „Werk 80 II“ reinhören können.

Autor:
Conny Schiffbauer
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