Review

Reviews 6.0

ATROCITY

Okkult II

Ausgabe: RH 374

Massacre/Soulfood (44:54)
Das Cover von „Okkult II“ ist ganz cool, und es gibt durchaus einige recht ordentliche Songs darauf zu hören. ´Shadowtaker´ oder ´Spell Of Blood´ zum Beispiel sind knackige Death-Metal-Stücke mit diesem speziellen Flair, das man heute selten hört - grooviges Riffing irgendwo zwischen Illdisposed und Gorefest. Und wenn das ganze Album in diesem Stil gehalten wäre, würde unten auch eine andere Wertung stehen. Aber leider können ATROCITY nicht die Finger vom Keyboard lassen und pumpen die Refrains vieler Songs mit völlig unpassenden Chören auf. Grotesker Höhepunkt - wie bereits im Review zur vorangegangenen EP erwähnt - ist der Song ´Menschenschlachthaus´. Der deftige Text und das Operettengeträller passen in etwa so gut zusammen wie Frikadelle und Vanillesoße. Man muss sich schon entscheiden, ob man nun Death Metal oder pompösen Gothic Metal machen will. Beides zusammen ist Murks.

Autor:
Sebastian Schilling

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