Dennis Ward verlässt die Band
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26.11.2019, 15:33

PINK CREAM 69 - Dennis Ward verlässt die Band

PINK CREAM 69-Bassist Dennis Ward gibt seinen Ausstieg bekannt.
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In einer Facebook-Nachricht an seine Fans erklärt Ward, dass ihm die Shows der Hardrock-Band keinen rechten Spaß mehr machten und er bereits eine ganze Weile über seinen Ausstieg nachgedacht habe. Mit seinen Aktivitäten in anderen Bands und Projekten habe der Ausstieg nichts zu tun:

"Es wird Zeit, dass ich die offizielle Ankündigung meines Ausstiegs bei PINK CREAM 69 mache. Ich hatte in den letzten 32 Jahren ein wunderbare Zeit, in der ich so viele Fans kennengelernt und Musik mit fantastischen Menschen gemacht habe. Ich möchte allen Jungs danken, Alfred, Dave, Uwe und Chris, für die Jahre voller Spaß und Abenteuer. Ich hoffe, dass sie das Vermächtnis von PC69 weitertragen werden und wünsche ihnen viele tolle Konzerte und musikalische Erfahrungen.

Dieser Ausstieg ist keinesfalls eine spontane Entscheidung. Viele von euch haben vielleicht gemerkt, dass ich (abgesehern von einigen wenigen Shows) in den letzten Jahren nicht mit der Band aufgetreten bin. Zum Glück konnte Roman Beselt oft für mich einspringen. Ich habe nun schon seit einer ganzen Weile über meinen Ausstieg nachgedacht, aber ihn aus keinem ersichtlichen Grund noch zurückgehalten, außer dass ich keine großen Wellen damit schlagen wollte. Meine Entscheidung hat nichts mit meinen anderen Aktivitäten bei Gus G., MAGNUM oder meiner Studio-Arbeit als Produzent/Engineer zu tun. Ich habe auch keine Probleme mit irgendjemandem in der Band, ich hatte nur keinen Spaß mehr an den wenigen Shows, die wir in den letzten Jahren gespielt haben und fühlte mich auf der Bühne nicht mehr wohl. Ich hoffe, das ist für alle Neugierigen Grund genug. Also lasst uns alle den Jungs eine tolle Zukunft wünschen und bitte unterstützt die Band weiterhin so gut wie möglich!"

Bereits vor einer Woche erklärte Ward im Gespräch mit "Rockpages TV" seine Unzufriedenheit mit der aktuellen Bandsituation: "PINK CREAM 69 existieren noch, aber irgendwie auch nicht. Wir sind da. Wir spielen vielleicht zwei oder drei Shows im Jahr. Wir haben vor nicht allzu langer Zeit ein Album rausgebracht ("Headstrong", 2017), wobei ich ein bisschen unglücklich darüber bin, dass wir so wenig damit gemacht haben, weil ich wirklich glücklich mit dem letzten Album war und wir nichts getan haben, um es zu promoten. Eine kleine Tour und das wars. Was mich ärgerte, um ehrlich zu sein. (...) Im Moment ist kein Leben in PINK CREAM 69. Wir haben nichts zu verlieren. Es ist nicht, also ob die Band auseinandergebrochen wäre. Sie löst sich nur langsam auf, wie die Kohlensäure in eurem Bier. Es ist immer noch ein Bier, aber es hat weniger Blubberblasen."