PAUL DI'ANNO-Fans können sich auf die Veröffentlichung der Dokumentation "Di'Anno: Iron Maiden's Lost Singer" im Sommer via Cleopatra Entertainment freuen.
In "Di'Anno: Iron Maiden's Lost Singer" fängt Regisseur Wes Orshoski die letzten Lebensjahre von Paul Di'Anno ein. Diese waren von vielen gesundheitlichen Problemen geprägt. Es gibt unter anderem O-Töne von James Hetfield (Metallica), Gene Simmons (Kiss), Steve Harris (Iron Maiden) und Mitgliedern von Exodus, Slayer, Megadeth, Overkill und Sepultura.
Seit Mitte der 2010er Jahre an den Rollstuhl gefesselt, verschlechterte sich Di'Annos Gesundheitszustand während der Covid-19-Pandemie drastisch. Daraufhin starteten zwei Fans eine Crowdfunding-Kampagne, die schließlich dazu führte, dass er nach Kroatien zog. Dort gabe es – mit Hilfe dieser Fans und Ärzte – eine dramatische Wende. Paul ging das Geld aus, er versöhnte sich jedoch mit seinen ehemaligen Maiden-Bandkollegen und verliebte sich. Schließlich kehrt er auf heroische und dramatische Weise auf die Bühne zurück. All dies wird in "Di'Anno: Iron Maiden's Lost Singer" festgehalten, mit dessen Dreharbeiten Orshoski 2017 begann.
"Jahrelang gab es nicht viel zu filmen", so Orshoski, zu dessen Werken "Lemmy", eine Studie über Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister, und "The Damned: Don't You Wish That We Were Dead" gehören. "Paul wartete auf Operationen, für die die Ärzte in Großbritannien keine Genehmigung erteilten. Er befand sich in einer unglaublich dunklen Lage. Aber als er nach Kroatien kam, gaben ihm Fans und Ärzte die Hoffnung, nach der er verzweifelt gesucht hatte. Es war wunderschön, das mitzuerleben.
Ich wollte einen Film machen, der anders ist als alle Rock-Dokumentationen, die man bisher gesehen hat. Und am Ende haben wir das meiner Meinung nach geschafft."
Paul Di'Anno trug dazu bei, Iron Maiden weltweit bekannt zu machen, indem er auf zwei der grundlegendsten Metal-Alben aller Zeiten mitwirkte: Iron Maidens selbstbetiteltem Debütalbum von 1980 und dem gefeierten Nachfolger "Killers", der 1981 veröffentlicht wurde. In einer der epischsten Sagas der Metal-Geschichte verließ Di'Anno Maiden 1981 und wurde durch Bruce Dickinson ersetzt, woraufhin Metal-Fans auf der ganzen Welt darüber diskutierten, welche Besetzung und welcher Sänger besser war/ist. Diese Debatte dauert bis heute, fast 50 Jahre später, an.
Orshoski stellte den Film (der in England, Kroatien, Brasilien und den Vereinigten Staaten gedreht wurde) kurz vor Di’Annos Tod im Alter von 66 Jahren im Oktober 2023 fertig. "Di’Anno: Iron Maiden’s Lost Singer" wurde auf europäischen Filmfestivals gezeigt und wird weltweit sowohl auf Streaming-Diensten als auch auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.
Im Anschluss gibt es einen Trailer zur Paul-Di'Anno-Doku zu sehen. Viel Spaß!
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