MÖTLEY CRÜE haben eigenen Angaben nach einen Rechtsstreit gegen ihren ehemaligen Gitarristen Mick Mars gewonnen.
Sechs Monate nachdem MÖTLEY CRÜE und Mick Mars ihre Trennung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen des Gitarristen bekanntgaben, leitete Mars einen Rechtsstreit gegen seine ehemaligen Bandkollegen ein. Mars zufolge habe der Rest der CRÜE versucht, ihn durch eine Aktionärsversammlung als bedeutenden Anteilseigner aus dem Konzern und den Unternehmensbeteiligungen der Gruppe zu entfernen.
Nun geben MÖTLEY CRÜE zu Protokoll, im Rechtsstreit gegen Mars einen "entscheidenden Sieg" erzielt zu haben, nämlich "einen endgültigen Schiedsspruch, der alle Ansprüche von Mars gegen die Band zurückweist und ihn zur Zahlung von Schadensersatz an die Gruppe verurteilt."
Einer Mitteilung von MÖTLEY CRÜEs Anwalt Sasha Frid (Miller Barondess LLP) zufolge "bestätigt die Entscheidung des Richters nicht nur die vertraglichen und finanziellen Ansprüche der Band, sondern widerlegt auch die öffentliche Darstellung, die Mars in Interviews mit großen Medienkanälen verbreitet hat."
Mars hatte allem Anschein nach darauf bestanden, ein Anrecht an 25 Prozent der Tour-Einnahmen zu haben, selbst wenn er gar nicht mehr mit der Band live spielte. Dem Anwalt der Band zufolge entschied das Gericht jedoch vollständig zugunsten von MÖTLEY CRÜE und bestätigte, dass Mars jegliches Recht auf Tournee-Einnahmen verwirkt hatte, als er sich dazu entschloss, keine Tourneen mehr zu spielen.
Nach der Trennung von Mick Mars im Jahr 2022 beschlossen MÖTLEY CRÜE, mit Gitarrist John 5 weiterzumachen (wir berichteten) und gingen auch mit ihm auf Tour.