ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #301 
Titel
RESIDENT EVIL: OPERATION RACCOON CITY 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
5.5 

(Capcom) (PS3; USK 18)
Mit dem neuesten Ableger der „Resident Evil“-Serie gehen Capcom ungewohnte Wege: Während im kommenden Herbst mit „Resident Evil 6“ eine echte Fortsetzung erscheint, geht „Operation Raccoon City“ in der Story einige Jahre zurück und bringt sowohl alte Hasen als auch Serieneinsteiger noch einmal zu den Schauplätzen, wo alles begann.
Im Gegensatz zu den Hauptspielen der Reihe handelt es sich bei „Operation Raccoon City“ nicht um ein Survival Horror Game, sondern um einen waschechten Third Person Shooter. Zwar kann der Titel auch alleine an der heimischen PlayStation gespielt werden, der Fokus liegt aber ganz klar auf dem kooperativen Online-Multiplayer-Modus. In diesem treten vier Spieler gemeinsam an, um Zombies und BOWs (Bio-Organische-Waffen) das Fürchten zu lehren. Capcom versuchen hier offensichtlich, bei Valves „Left 4 Dead“ zu wildern, ohne jedoch qualitativ mithalten zu können.
„Operation Raccoon City“ hat gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen: Die KI der Gegner beschränkt sich in den meisten Fällen auf „Laufe stumpf auf den Spieler zu und lasse dich von ihm abknallen“, Grafik und technisches Grundgerüst sind bestenfalls Mittelmaß. Computergesteuerte Begleiter bleiben gerne mal an Hindernissen hängen und behindern den reibungslosen Ablauf der Mission. Das Einzige, was diesen Titel vor dem Komplettabsturz bewahrt, ist der halbwegs spaßige Multiplayer-Modus.


Jens Peters 5.5

AMAZONEMPFEHLUNG