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Kategorie
Game 
Heft
RH #296 
Titel
UNCHARTED 3: DRAKE´S DECEPTION 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
9.0 

(Sony) (PS3; USK 16)
Momentan wird wohl kein Playstation-3-Game so sehnsüchtig erwartet wie „Uncharted 3: Drake´s Deception“. Kein Wunder: Der Vorgänger ist einer der meistverkauften und zugleich von Fans und Kritikern am höchsten gelobten Titel für Sonys Konsole. Auch der dritte Teil der Geschichte um den Abenteurer Nathan Drake wird sich dank überschwänglicher Vorberichterstattung der Fachpresse wieder verkaufen wie geschnitten Brot, so viel ist sicher. Zu Recht?
Drake ist der Sohn, den Indiana Jones verdienen würde: draufgängerisch, bei den Frauen begehrt, nie um einen lockeren Spruch verlegen. Der Nachfahre von Sir Francis Drake verdingt sich als Grabräuber, hat jedoch (genau wie sein Vater im Geiste) das Herz am rechten Fleck. Zusammen mit seinem alten Freund Victor „Sully“ Sullivan begibt sich Drake auf die Suche nach der legendenumwobenen Wüstenstadt Iram, jenem Atlantis des Sandes, das der Legende zufolge vor zwei Jahrtausenden in der Rub-al-Khali-Wüste versank.
„Uncharted 3“ spielt sich in weiten Zügen genauso wie seine Vorgänger und macht damit im Grunde genommen alles richtig. Kletterpassagen wechseln sich immer wieder mit Kampfeinlagen gegen moderne Piraten und andere Grabräuber ab, aufgelockert durch das eine oder andere kleine Rätsel. Die Schauplätze, die im Verlauf der Handlung besucht werden, sind gewohnt spektakulär: Ruinen, ein sinkendes Kreuzfahrtschiff, orientalische Städte, ein abstürzendes Flugzeug. Die Entwickler treiben den Spieler von Höhepunkt zu Höhepunkt, Zeit zum Verschnaufen bieten allenfalls die gelungenen Videosequenzen, die die Geschichte voranbringen. Grafisch setzt „Uncharted 3“ einmal mehr neue Standards für Sonys in die Jahre kommende Konsole. Kaufempfehlung!


Jens Peters 9.0

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