ReviewGame

Kategorie
Game 
Titel
MEMENTO MORI - DIE SPUR DES TODESENGELS 
Note
7.0 

(dtp Entertainment AG, USK 12, PC)

„Memento Mori“ (lat. für: gedenke des Todes) ist ein feststehender Begriff für ein Stilmittel der klassischen Malerei, welches den Betrachter an seine eigene Vergänglichkeit erinnern soll. Passend zum Thema Kunstgeschichte beginnt das Spiel mit einem Einbruch in die St. Petersburger Eremitage. Die ermittelnden Beamten können zwar keinen Diebstahl feststellen, sind jedoch ob der ausgefallenen Kameras im gesamten Gebäude weiterhin misstrauisch. An dieser Stelle tritt der Spieler auf den Plan, der abwechselnd in die virtuelle Haut von Interpol-Beamtin Larisa Ivanova Svetlova und ex-Kunstfälscher Maxime Durand schlüpft, um den Ermittlern mit Rat und Tat beiseite zu stehen. In Zeiten des Dan-Brown-Hypes unabwendbar mit von der Partie: mysteriöse Kuttenmönche, Morde bei Nacht und Geheimgänge in altehrwürdigen Museen. Die Locations gestalten sich abwechslungsreich: Die Hatz nach dem Mönch führt die Protagonisten durch Frankreich, Russland, Portugal, Schottland und Finnland.
Memento Mori transportiert die ohne Frage spannend erzählte Geschichte in Form eines klassischen Point & Click Adventures, welches immer wieder durch Cutscenes unterbrochen wird. Die Qualität der Cutscenes ist angenehm hoch, die Optik generell sehr gelungen. Die steten Wechsel zwischen den beiden spielbaren Charakteren und den Örtlichkeiten sind angenehm erfrischend und verhindern das Aufkommen von Langeweile. Die Qualität der deutschen Sprachausgabe ist sehr schwankend. Während einige Sprecher durchaus professionell klingen, hören sich andere an, als wären sie der örtlichen Laienschauspieltruppe entliehen. Unter anderem als Sprecher mit von der Partie sind die Mitglieder der NDH-Truppe Oomph!. Das Rätseldesign ist gelungen und stets nachvollziehbar, oftmals jedoch gerade für erfahrene Spieler zu einfach geraten. Adventure-Hungrige und Fans von Verschwörungstheorien greifen zu!

JENS PETERS

Info:
Bei der Produktion Ihrer Musik greifen Oomph! wiederum auf die Steinberg Musik-Software Sequel2 zurück. Besonders Bands, die viel unterwegs sind, brauchen ein Musiktool, mit dem sie schnell und einfach Songideen und Songstrukturen festhalten können. Crap, der viele der Songs von Oomph! komponiert, war sofort von der Qualität der Musiksoftware überzeugt. Sequel 2 kombiniert Werkzeuge für Aufnahme, Editieren, Mischen und Live-Performance mit über 5000 professionell produzierten Loops, mehr als 600 spielfertigen Instrumenten-Sounds und einem kompletten Effekte-Set. In Verbindung mit den umfangreichen Werkzeugen lassen sich dadurch sofort professionelle Songs für jeden Musikstil produzieren. „Sequel ist genau das Tool, nach dem ich seit langem gesucht habe“, erklärt der Musiker.


Jens Peters 7.0

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