ReviewAlbum

Band
ORANGE GOBLIN 
Kategorie
Album 
Heft
RH #203 
Titel
Thieving From The House Of God 
Note
7.5 

(47:18)
Nicht überall, wo Rise Above Records draufsteht, ist Doom drin. Trotzdem sind ORANGE GOBLIN retro genug, um Labelboss Lee Dorrian (Cathedral) keine Schande zu machen. Im Gegenteil: Auch auf ihrem fünften Werk "Thieving From The House Of God" zelebrieren die Mannen um Spaßvogel Ben Ward (v.) gekonnt unterhaltsamen Stoner-Rock mit einer ordentlichen Prise Metal. Wobei neben Black Sabbath, Hawkwind und den übrigen Verdächtigen aus den Siebzigern auch die Stoner-Rock-Fraktion um Kyuss & Co. als Inspirationsquelle herhalten musste. Als Knöpfchendreher verdingte sich diesmal Billy Anderson (EyeHateGod, Melvins, Cathedral, Sleep), dessen stilvoll altmodische Produktion vorzüglich zu den meist flott vorgetragenen, mehr oder minder psychedelischen Songs der Londoner Hippies passt. Da liegt der sympathische Schluss nahe, dass die Platte analog, also auf alten Bandmaschinen mitgeschnitten wurde. Als Appetizer eignen sich neben dem furiosen Startschuss ´Some You Win, Some You Lose´ und dem noch schneller runtergerotzten ´Tosh Lines´ vor allem das an rockige C.O.C.-Kisten angelehnte ´Black Egg´.
Noch Fragen?


Uwe "Buffo" Schnädelbach 7.5

AMAZONEMPFEHLUNG