ReviewDynamit

Band
METAL CHURCH 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #207 
Titel
The Weight Of The World 
Erscheinungsjahr
2004 
Note
9.0 

(56:36)
Nach dem grandiosen Auftritt in Gelsenkirchen, wo man den Rest der Welt locker an die Wand gespielt hat, ist die Erwartung an das neue Album natürlich sehr hoch. Die alten Haudegen Kurdt Vanderhoof und Kirk Arrington haben es auf jeden Fall geschafft, eine hungrige Truppe um sich zu scharen, die es wissen will. Live war der neue Shouter Ronny Munroe eine echte Granate, und auch im Studio erweist er sich als absoluter Hauptgewinn für die Seattle-Truppe. Er prägt das neue Lebensgefühl mit einer rauchig-aggressiven Stimme, die den insgesamt zehn Songs sehr gut zu Gesicht steht.
Los geht´s mit einem typischen Uptempo-Bomber namens ´Leave Them Behind´. Satte, kernige Riffs, ein treibender Rhythmus und das typische MC-Flair prägen diesen Exkurs in die achtziger Jahre. Einstieg gelungen - und fertig machen zum weiteren Headbang-Desaster: Der folgende Titelsong ist etwas getragener und erinnert eher an Hymnen wie ´The Dark´ - wieder ein geiles Retrofeeling. ´Hero´s Soul´ attackiert dagegen wieder den Nackenbereich - besser kann eingängiger Riff-Metal gar nicht sein. Es folgen Übertracks wie ´Madman´s Soul´, ´Time Will Tell´ oder der großartige Abschluss ´Blood Money´. Absolutes Highlight ist aber der Überhammer ´Wings Of Tomorrow´, der alle positiven Aspekte der METAL CHURCH-Karriere in sechs Minuten vereint: grandioses Songwriting, geile Hooks und ein Gespür für die Synthese aus hammerharten Rhythmen und einprägsamen Melodien.
Abgesehen von der etwas matschigen Produktion und ein oder zwei durchschnittlichen Songs (was im Endeffekt die Höchstnote gekostet hat), ist „Weight Of The World“ das Comeback des Jahres und für METAL CHURCH vielleicht der endgültige und verdiente Karriereschub.


Frank Trojan 9.0

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