ReviewAlbum

Band
WOLVENNEST 
Kategorie
Album 
Heft
RH #374 
Titel
Void 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Ván/Soulfood (68:05)
Man muss sich schon im Klaren sein, was für Musik man gerade hören möchte, denn WOLVENNEST bedienen auf ihrem zweiten Langspieler mit dem nicht allzu innovativen Namen „Void“ zunächst eher die Halbschlaf-Stimmung. Mit (gefühlt) jeweils einem Riff kommen die ersten drei von sechs Tracks daher und sind äußerst repetitiv. Nachdem der Opener gänzlich instrumental ist, wirkt der herbeigesehnte Aufwachmoment mit Gesang von Sängerin Shazzula im zweiten Track schon etwas erlösend. So richtig in Fahrt kommt der Tross dann erst mit ´L´Heure Noire´, bei dem die cleanen Gitarren herrlich an die kürzlich aufgelösten holländischen Landsmänner Wederganger erinnern, und auch das Tempo wird plötzlich heftig angezogen. Die Gesangsdarbietung wird noch zusätzlich durch tiefe männliche Chöre verstärkt, und man befindet sich hier klar auf dem Höhepunkt der Scheibe, denn beim vorletzten Song ´The Gates´ fährt man die Riffanzahl und die Geschwindigkeit dann wieder deutlich runter, lässt dafür aber umso mehr Gespür in die Riffs einfließen. Das 17-minütige Schlussstück greift erneut die tranceähnlichen Mantras der ersten beiden Songs auf. Ohne die etwas ermüdenden Dämmerzustände am Anfang und Ende wäre hier deutlich mehr drin gewesen.


Stefan Hackländer 7.0

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