ReviewAlbum

Band
STRYPER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
God Damn Evil 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

Frontiers/Soulfood (46:07)
Erster Gedanke: Das Album wurde falsch beschriftet, schließlich sind STRYPER keine Thrash-Band. Aber nein, hier hat alles seine Richtigkeit. Michael Sweet & Co. legen auf „God Damn Evil“ mehr als eine Schippe Härte drauf, beim aggressiven Opener ´Take It To The Cross´ sind, Gastsänger Matt Bachand sei Dank, sogar waschechte Death-Growls zu hören. Weniger extrem, aber nicht weniger heavy geht es bei ´Sorry´ und ´The Valley´ zu, wenngleich die Band hier ihre melodischen Trademarks wieder aufblitzen lässt. Dass die gelb-schwarzen Jesus-Jünger auf dieser Platte durchgängig, selbst bei der Power-Ballade ´Can´t Live Without Your Love´ und beim ohrwurmig-groovigen Titeltrack, heftig zur Sache gehen, wird die Fangemeinde der einstigen Glam-Metaller sicher spalten. Fest steht aber, dass die Band sich nach 35 Jahren immer noch neu erfinden und an zeitgemäßen Sounds orientieren kann. Dafür Daumen hoch!


Alexandra Michels 7.5

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