ReviewDynamit

Band
U.D.O. 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #376 
Titel
Steelfactory 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
9.0 

AFM/Soulfood (58:13)
Die Touren unter dem Dirkschneider-Banner mit den alten Klassikern der Solinger Stahlschmiede haben ganz offensichtlich ihre Spuren hinterlassen, denn „Steelfactory“ atmet durch und durch den Accept-Spirit der Früh- bis Mittachtziger-Phase. Das Beste daran: Diese Reminiszenzen wirken zu keiner Zeit bemüht, sondern völlig authentisch und absolut packend. So könnte beispielsweise ´Make The Move´, das mich etwas an ´Living For Tonite´ erinnert, locker auf „Metal Heart“ stehen. Besonders die Gitarrenarbeit von Andrey Smirnov kann man gar nicht hoch genug loben. Der Russe beweist jede Menge Feeling, haut reihenweise Killer-Riffs raus und baut wie weiland Wolf Hoffmann geschickt genrefremde Einflüsse ein. So sind seine Licks in ´Raise The Game´ orientalisch angehaucht, und ´Blood On Fire´ wird von einem gekonnt in Szene gesetzten Tango-Break gekrönt. Udos Gesang ist und bleibt DAS unverkennbare Trademark und hat nach wie vor nichts von seiner Power eingebüßt. Sein Sohn Sven zeigt vom „Balls...“-Groove (´Hungry And Angry´) bis zum Doublebass-Brecher (´Rising High´), welch kompetenter Power-Drummer er ist. Dazu kommt eine erstklassige, warme Produktion von Jacob Hansen (u.a. Volbeat). Mit diesem bärenstarken Album haben U.D.O. alle Argumente auf ihrer Seite!


Marcus Schleutermann 9.0

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