ReviewDynamit

Band
COMMUNIC 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #366 
Titel
Where Echoes Gather 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

AFM/Soulfood (53:30)
Kinners, wie die Zeit vergeht: 75 (!) Monate und fünf Tage ist es mittlerweile her, dass COMMUNIC die Prog/Power-Metal-Gemeinde mit ihrem vierten Opus „The Bottom Deep“ beglückten. Mit neuem Label und Album Nummer fünf im Rücken wollen Bandleader/Songwriter Oddleif Stensland (g./v.), Basser Erik Mortensen und Drummer Tor-Atle Andersen noch mal angreifen - und machen auf „Where Echoes Gather“ weiter, wo sie vor gut sechs Jahren aufgehört haben. Seit ihrem hochgelobten 2005er Debüt „Conspiracy In Mind“ gelten die Norweger ja als gelungene Alternative/Ergänzung zu „Seattle´s finest“ Nevermore. So herrscht auf der fünften Scheibe der Nordlichter eine düster-melancholische Atmosphäre vor, die auch Warrel Danes und Jeff Loomis´ leider nicht mehr aktive Truppe auszeichnete, und auch in puncto Melodieführung und Gesang sind immer noch gewisse Parallelen auszumachen. Dass „Where Echoes Gather“ - für Mix und Mastering sorgte Dark-Age-Klampfer Eike Freese - mehr als ein müder Aufguss von z.B. „Dead Heart In A Dead World“ ist, demonstriert Mastermind Stensland mit zahllosen vertrackten Passagen, die selbst Fates Warning, Dream Theater oder Psychotic Waltz alle Ehre machen - und sich von Durchlauf zu Durchlauf auch Metalheads ohne einen Bachelor in Prog Metal immer mehr erschließen. Velkommen tilbake, Oddleif & Co.!


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.0

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