ReviewDynamit

Band
CROWBAR 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #325 
Titel
Symmetry In Black 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
8.0 

Century Media/Universal (48:10)
The times they are a-changin´: Als CROWBAR 1991 mit dem heute legendären „Obedience Thru Suffering“ debütierten (ihre Signature-Hymne ´All I Had (I Gave)´ findet sich allerdings erst auf dem 1993er Nachfolger „Crowbar“), galt ihr „Doomcore“, so nannte man das damals, als Musik für eine verschrobene Minderheit, die sich gerade erst die Type-0-Negative-Visitenkarte „Slow, Deep And Hard“ (zehn Punkte!) zugelegt hatte, ansonsten auf komischen Kram wie Saint Vitus einerseits und die Melvins andererseits stand und sich auch gerne mal ´ne fette Portion Hardcore zu Gemüte führte. 23 Jahre später ist der Sound der New-Orleans-Truppe beinahe Mainstream, so was wie hip und quasi die Quintessenz dessen, was Besucher z.B. des Roadburn-Festivals tagein, tagaus goutieren.
Seine erfolgreichere Band Down hat Kirk Windstein vor einiger Zeit verlassen, aber CROWBAR dürften die Lücken halbwegs schließen. Schon der Vorgänger „Sever The Wicked Hand“ von 2011, eine Art Comeback, war ein großer Erfolg für die Amerikaner, „Symmetry In Black“ sollte anknüpfen. Die immer durchschlagenden Tracks der Platte befinden sich dabei ausnahmslos im Fahrwasser der eigenen Vergangenheit. Das betrifft schnellere Ausbrüche wie ´Ageless Decay´ oder ´Symbolic Suicide´ genauso wie eine kurze Männerballade wie ´Amaranthine´, vor allem aber natürlich die zahlreichen Mid- und Downtempo-Walzen, deren leidende Hooklines den vorherrschenden Ton unterstreichen. Ein „Überhit“ findet sich diesmal nicht, aber jeder einzelne Song ist gut genug, um als Anspieltipp herhalten zu können. Beeindruckend!


Boris Kaiser 8.0

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