ReviewDynamit

Band
MORTILLERY 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #302 
Titel
Murder Death Kill 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

Napalm/Edel (42:35)
In Kanada erschien das Debüt dieser originellen, sehr eigenständigen Thrash-Band bereits letztes Jahr; nun ist es also auch in Europa problemlos erhältlich - und dreht nicht nur auf Jan Jaedikes Plattenteller eine Ehrenrunde nach der anderen. Sängerin Cara McCutchen kreischt nicht, grunzt nicht und jault nicht - sondern überzeugt mit der heute so selten gewordenen Mischung aus Power-Gesang und kehligem Bay-Area-Schreien, das auch gut auf frühe Legacy-Demos gepasst hätte. Dass sie trotzdem auch mal wie ein wildgewordener Stier losbrüllen kann, ist als willkommener Bonus zu sehen. Sehr souverän, die Lady!
Und auch das Songwriting passt sich diesem hohen Niveau an: Sehr viel Energie und sehr viel Speed überschlagen sich mit packenden Gitarrenbreaks und gnadenlos voranpreschenden Drums, aber das Inferno artet nie in heilloses Chaos aus, weil MORTILLERY technisch ordentlich was auf der Pfanne haben. Manchmal fallen mir als Vergleich die US-Progressive-Thrasher Vektor ein, auch wenn MORTILLERY unterm Strich viel straighter loshacken. Wem die einen gefallen, der mag aber mit Sicherheit auch die anderen.


Götz Kühnemund 8.0

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