ReviewDynamit

Band
ANTHRAX 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #293 
Titel
Worship Music 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
7.5 

Nuclear Blast/Warner (56:04)
Ich muss gestehen, dass mich die Aussicht auf das erste ANTHRAX-Studioalbum seit acht Jahren nach dem größtenteils unwürdigen Line-up-Hickhack der Vergangenheit nicht gerade in Wallung versetzt hat. Skepsis und Gespanntheit eines Katastrophentouristen überwog, denn seien wir mal ehrlich: Wer außer echten Die-hard-Fans traute den New Yorkern mit Joey Belladonna am Mikro tatsächlich noch mal einen großen Wurf zu? Nach diversen Durchläufen kann konsterniert werden (was man allerdings nicht zwingend hochsterilisieren muss... - Red.), dass „Worship Music“ mit seiner stilistischen Mischung aus Old-School-Elementen (der thrashige Opener ´Earth On Hell´ könnte auch von „Among The Living“ stammen) und Songwriting der „moderneren“ ANTHRAX-Phase zwar diverse Höhepunkte liefert, aber trotzdem nur bedingt zum Befreiungsschlag taugt. Und das liegt nicht am gut singenden Frontmann, der besonders bei dem mit knackigen Gitarren und packenden Refrains versehenen Dreierblock ´The Devil You Know´, ´Fight ´Em Til You Can´t´ und ´I´m Alive´ überzeugt, sondern daran, dass der zweite Teil der Scheibe dieses Songwriting-Niveau nicht halten kann. Tracks wie die gut gemeinte, aber musikalisch wenig wertvolle Priest-Homage ´Judas Priest´, das hektische ´The Giant´ oder das simpel strukturierte ´Crawl´ kommen qualitativ nicht an die eingangs genannten Knaller heran und bescheren der Band ein durchwachsenes Comeback.


Thomas Kupfer 7.5

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