ReviewDynamit

Band
CRIMINAL 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #292 
Titel
Akellare 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
8.5 

Massacre/Soulfood (41:33)
Obwohl CRIMINAL mittlerweile seit zehn Jahren in Europa leben und in der Zeit drei starke Alben veröffentlicht haben, gelten die Herren bei uns immer noch als Geheimtipp. Das wird sich mit dem siebten Langeisen der Multikulti-Truppe (ein Chilene, ein Baske, zwei Briten) um Gitarrist/Shouter Anton Reisenegger hoffentlich bald ändern, denn was uns Südamerikas zweitgrößte Thrash-Kapelle nach Sepultura auf „Akellare“ („Hexensabbat“) um die Lauscher brät, gehört zum Besten, was der Brutalosektor in den letzten Monaten ausgespuckt hat. Neben einer spieltechnisch einwandfreien Leistung und dem charismatischen Sprechgebrüll von Anton kann die Band, die kürzlich 55.000 Chilenen als Vorgruppe von Metallica einheizte, vor allem mit einem zeitgemäßen, gleichzeitig aber auch basischen Sound punkten, der die famosen Riffs und Soli und die perfekt ausbalancierte Melange aus Brutalität und Melodie vorzüglich zur Geltung kommen lässt. Zudem treten CRIMINAL nicht permanent aufs Gaspedal, sondern verstehen sich auch auf die Kunst, herrlich groovende Midtempo-Parts (u.a. bei ´Resistance Is Futile´, ´Feel The Void´, ´Vows Of Silence´) und schleppende Passagen wie beim finalen ´La Santa Muerte´ einzustreuen. Kurzum: „Akellare“ ist von der ersten bis zur letzten Note ein absolutes Brett, bei dem Fans von Slayer über Sepultura und Kreator bis hin zu melodisch-majestätischem Death Metal der Marke Amon Amarth, Unleashed oder Bolt Thrower voll auf ihre Kosten kommen.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.5

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