ReviewDynamit

Band
SYMPHONY X 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #290 
Titel
Iconoclast 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
8.0 

Nuclear Blast/Warner (63:01)
Die erste Reaktion auf „Iconoclast“ ist leise Enttäuschung. SYMPHONY X haben den warmen Queen-Touch, der bereits auf dem Vorgängeralbum „Paradise Lost“ nicht mehr sonderlich präsent war, noch weiter nach hinten in die Kulissen geschoben und präsentieren sich fast durchgängig als thrashige Bombast-Power-Metal-Band, die mehr mit Annihilator als mit den eigenen Frühwerken gemein hat. Michael Romeo rifft betont heftig und rhythmusorientiert auf einem Level mit Präzisionswunder Jeff Waters, Russell Allen shoutet oft mehr, als dass er singt, und die früher so prägnanten Keyboards können zwar immer noch gänsehäutige Akzente setzen, tun dies aber längst nicht mehr so häufig. Blendet man die Vergangenheit dieser Ausnahmeband aus, bleibt allerdings ein exzellentes, knallhartes Epic-Metal-Album, das in seinem Metier die komplette Konkurrenz verdammt blutarm aussehen lässt. Instrumentale Brillanz, perfekte Arrangements und simple, aber wirkungsvolle Refrains machen Abrissbirnen wie ´Iconoclast´, ´The End Of Innocence´ oder ´Children Of A Faceless God´ zu durchaus atmosphärischen Hymnen, an denen es objektiv nichts zu bemängeln gibt. Langjährige Fans dürfen aber trotzdem magischen Werken wie „The Divine Wings Of Tragedy“ oder „Twilight In Olympus“ ein klitzekleines bisschen hinterherweinen.


Michael Rensen 8.0

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