ReviewDemo-Review

Band
HELLHOUND 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #356 
Titel
Fast And Loose 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

Man denkt nicht gerade an Höllenhunde, wenn man sich das Promofoto von HELLHOUND anschaut, sondern eher an ein Rudel wilder, sympathischer Welpen. Und dieser 2010 gegründete Jungspund-Haufen zockt auf seiner Drei-Track-Debüt-EP „Fast And Loose“ voller Feuereifer einen meist im Uptempo-Bereich angesiedelten, frischen Mix aus Heavy Metal und Hardrock mit Rock´n´Roll-Unterbau. Die Riffs peitschen meist im flotteren Bereich nach vorne, der Groove packt, und der sowohl melodische als auch kantige Gesang punktet mit Griffigkeit. HELLHOUND erinnern an Metallica und Pantera, aber auch an die Rheinländer Perzonal War und beweisen auf den drei „Fast And Loose“-Songs, die auch auf ihrem Debüt-Longplayer stehen werden, dass sie aggressives Songwriting ebenso können wie ruhigere Passagen oder experimentelle Zwischenparts. So erinnert das zweite Stück ´Deathtiny´, das es immerhin auf 8:45 Minuten bringt, im Mittelteil ein wenig an System Of A Down und grenzt sich von den beiden anderen Nummern mit einem markanten Gitarrensolo ab.
* Diese Jungs darf man im Auge behalten, und zwar am besten hier: www.hellhound-metal.com.


Conny Schiffbauer

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