ReviewBuch

Kategorie
Buch 
Heft
RH #202 
Note

Nach der Ozzy-Verbeugung "Fucking Mad" (s. Review im letzten Heft) schiebt der Rockbuch Verlag zwei weitere lesenswerte Biographien hinterher, die ein besonderes Augenmerk auf die Songs der jeweiligen Band legen. Im Falle Nirvana (136 Seiten) wird jede veröffentlichte Komposition eingehend analysiert und mit Anekdoten gewürzt, bei Metallica (154 Seiten) reicht es immerhin zu sämtlichen Album-Tracks mit Ausnahme der Coverversionen. Beide DIN-A4-Schmöker sind lesefreundlich layoutet und werden von haufenweise raren, großformatigen Fotos veredelt.
Stilistisch hat Chuck Crisafulli die Nase vorn, da Chris Ingham manchmal etwas zu oberflächlich und platt herumschwafelt. Die leichten Abzüge in der B-Note macht Ingham aber mit zahlreichen interessanten Hintergrundstorys wett, in denen er Metallica-Einflüsse wie Iron Maiden, Diamond Head, Motörhead oder Venom vorstellt, Dave Mustaines Rauswurf und Cliff Burtons Tod beleuchtet und auf die anderen Bands der ersten großen Thrash-Welle eingeht.
Beide Bücher können über unseren Online-Shop www.rockhard.de bestellt werden.


Michael Rensen

AMAZONEMPFEHLUNG