ReviewArschbombe

Band
TERVINGI 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #311 
Titel
Gotensaga 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
2.0 

TWS/Source Of Deluge (40:13)
Um Gottes willen! Dieses deutschsprachige Konzeptalbum hat uns gerade noch gefehlt: Pompöse „Orchestrierung“ trifft auf Plastik-Death-Metal trifft auf oberkitschiges Pathos trifft auf furchtbaren „Gesang“. Besonders Letzterer verhindert ein tieferes Abtauchen in die „Gotensaga“, die rein songwriterisch im unteren Mittelfeld angesiedelt wäre. Man hört zumindest, dass die Musiker spielen können und ihre Sache mit einer gewissen Überzeugung machen. Trotzdem ist folkiges Trallala wie ´Töchter schnellen Wassers´ oder ´Die Seherin´, die uns auch noch mit weiblichem Gastgesang entzücken, kaum zu ertragen. Frank behauptet, dass selbst die abgehärtetsten Pagan/Viking/Gothic/Mittelalter-Freunde, die ja längst jedes Grauen unter Wotans Sonne erduldet haben müssten, hier Reißaus nehmen und die Trinkhörner von sich werfen. Trotzdem muss es ja eine zumindest imaginäre Zielgruppe für die „Gotensaga“-Metallbox-Edition mit 24-seitigem Storybook geben...


Götz Kühnemund 2.0

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