ReviewAlbum

Band
DEVILDRIVER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #374 
Titel
Outlaws ´Til The End Vol. I 
Erscheinungsjahr
2018 
Note

Napalm/Universal (45:47)
Auf die Idee, Outlaw-Country-Standards als lupenreine Metal-Songs zu interpretieren, muss man zwar erst mal kommen, aber dass die Sache durchaus Sinn macht, beweist „Outlaws ´Til The End“ schon beim ersten Durchlauf. Gewusst hat es DEVILDRIVER-Frontmann Dez Fafara eh immer, denn: „Outlaw Country und Blues haben den Rock´n´Roll gemacht.“ Rein musikhistorisch kann man das durchaus so sehen, und es hat was, wenn die Band, unterstützt von illustren Gastmusikern von Lamb Of God, 36 Crazyfists, Fear Factory und Wednesday 13 sowie Hank III und John Carter Cash, Country-Hits wie ´Whiskey River´ (Willie Nelson), ´Outlaw Man´ (The Eagles), ´Ghost Riders In The Sky´ (Stan Jones) und ´The Man Comes Around´ (Johnny Cash) durch den metallischen Fleischwolf dreht und die Songs so zu ihren eigenen macht. Krachende Gitarren, fette Grooves und gebellten Gesang inklusive, versteht sich. Die wirklichen Höhepunkte setzen DEVILDRIVER aber immer dann, wenn sie sich darauf einlassen, die Melodien der Originale in ihre eigenen Interpretationen zu übernehmen. Wie bei dem schönen ´Copperhead Road´ von Steve Earle und vor allem dem eher schnulzig-melancholischen ´A Thousand Miles From Nowhere´ aus der Feder von Dwight Yoakam beispielsweise. „Outlaws ´Til The End Vol. II“ hat schon jetzt seine Daseinsberechtigung.


Thomas Kupfer

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