ReviewAlbum

Band
LORDI 
Kategorie
Album 
Heft
RH #373 
Titel
Sexorcism 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
6.0 

AFM/Soulfood (62:47)
Puh, schwierige Platte. Dass LORDI ihren Karrierehöhepunkt bereits seit mehr als einem Jahrzehnt überwunden haben und inzwischen - zumindest was die Studio-Outputs angeht (live ist die Truppe nach wie vor ein Riesenspaß) - allenfalls noch in der Oberliga spielen, ist hinlänglich bekannt. Immerhin haben die finnischen Monster diesmal auf die kruden Stil-Experimente verzichtet, die den „Sexorcism“-Vorgänger „Monstereophonic“ beinahe unhörbar machten. Rein musikalisch beschränkt sich die Band auf die Mischung aus Hardrock und traditionellem Metal, mit der sie bekannt geworden ist, und zumindest das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Aber: Wie der Titel des Albums schon andeutet, dreht sich in den Texten diesmal alles um Sex, Sex, Sex - und LORDI sind eben nicht Steel Panther (die sich bei lyrischen „Ergüssen“ wie ´Naked In My Cellar´, ´The Beast Is Yet To Cum´ oder ´Sodomesticated Animal´ sicherlich vor Lachen auf die Spandex-bewehrten Schenkel klopfen würden). Wenn´s wenigstens kompositorisch klasse wäre, könnte man das sicher verkraften, so bleibt´s aber leider Mittelmaß.


Jens Peters 6.0

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