ReviewAlbum

Band
CANDLEMASS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #373 
Titel
House Of Doom 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Napalm/Universal (19:38)
Nach dem sehr soliden „Psalms For The Dead“ aus dem Jahr 2012 legen CANDLEMASS studiomäßig also doch noch mal nach, zunächst nur im Mittellang-Format. Das Ergebnis lässt sich hören, aber Leif Edling, Geschäftsführer und Kreativchef von The Candleday Avatarium Ltd., muss sich schon die Frage gefallen lassen, ob er sein Produktportfolio nicht mal ordnen sollte - und ob es wirklich eine smarte Idee ist, mit Avatarium, The Doomsday Kingdom und dieser Candlemass-EP gleich drei Platten innerhalb rund eines Jahres auf den Markt zu werfen. Solch ein Überangebot mag wirtschaftlichen Interessen geschuldet sein, aber ein guter Wirtschafter weiß eigentlich, dass eine damit einhergehende Produktdiversifizierung klar konturierter Markenprofile bedarf. Und genau daran hapert es. Will sagen: Edling schreibt nicht immer treffsicher den richtigen Song für die richtige Band. So gut etwa Mats Levén seine Sangessache macht, das meiste Material dieser EP hätte mindestens genauso gut zu Avatarium gepasst - zumal das Songwriting gelegentlich etwas cheesy gerät, was man der Band um Sängerin Jennie-Ann Smith mit ihrem dezenten Pop-Appeal eher verzeiht als dieser stilbildenden Doom-Formation. Deswegen: pädagogisch (hoffentlich) wertvoller Punktabzug.


Thorsten Dörting 7.0

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