ReviewAlbum

Band
GHASTLY 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Death Velour 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

20 Buck Spin/Soulfood (37:11)
Der Teufel im Detail: Freudsches Verlesen beim Überfliegen des Titels („valour“), Augenreiben beim ersten Hören von GHASTLY. Die Finnen sind zwar keine Samtpfoten, wie der Titel ihres zweiten Albums suggeriert, aber eben auch nicht die zigste Death-Metal-Kraftmeierei von der Stange. Vielmehr fühlen sie sich in der Nachbarschaft der seligen Morbus Chron und ähnlich am Konsens vorbeimusizierenden Execration wohl, da sie auf geläufige Wendungen pfeifen. Die Herren föhnen eure Matte so raffiniert wie „Slumber Of Sullen Eyes“, der Klassiker ihrer Landsleute Demigod, während sie ihre eigenen mit schrulligen Keyboard-Einsprengseln und schrägen Harmonien gegen den Strich bürsten. Am Ende geht das alles so verblüffend gut auf, dass man Lust bekommt, sich in gleicher Weise eine Kräuterzigarette zu drehen wie die Band der grauen Genre-Masse eine lange Nase.


Andreas Schiffmann 7.5

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