ReviewAlbum

Band
INNER CORE 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Soultaker 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
5.0 

Echozone/Soulfood (61:36)
So viel Ambition! Mit einem schlanken Acht-Minüter starten INNER CORE in „Soultaker“, und auch sonst sieht sich die Truppe der ganz großen Geste verpflichtet. Alles sehr bombastisch, pathetisch und instrumental ausladend ist das hier gedacht. Blöderweise wird wenig auf diesem Debüt den hörbar hohen Ansprüchen gerecht. Die Produktion, wie so oft besonders das Schlagzeug, ist ausgesprochen kalt und kraftlos, das Songwriting findet vor lauter Epik weder Hooklines noch einen roten Faden, und der Gesang von Anna Rogg ist zwar technisch ordentlich, aber nicht gefühlvoll genug, um die oft blassen Melodien zu retten. Am bittersten ist das Ganze, wenn man wie in ´Snowstorm´, dem coolen Bläser-Part von ´Monsters´ oder dem groovenden Beginn von ´Into Eternity´ genau hört, wie gut das alles gemeint gewesen ist. Um das anstrengend repetitive Ende von ´Blame´ zu zitieren: „Driving me insane…“ Oder zumindest fast.


Tobias Blum 5.0

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