ReviewAlbum

Band
DESDEMONIA 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Anguish 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
6.5 

Mighty/Soulfood (47:11)
DESDEMONIA aus Luxemburg gibt´s schon seit 1994, sie präsentieren mit „Anguish“ aber gerade mal ihr drittes Album. Der Vorgänger „Existence“ hat bereits acht Jahre auf dem Buckel. Man könnte also annehmen, dass DESDEMONIA entweder höchste Maßstäbe an sich und ihre Musik anlegen oder einfach nicht aus dem Quark kommen. Für Ersteres spricht, dass das Quartett Fredrik Nordström für Mix und Mastering engagiert hat. Das hat sich zweifellos gelohnt, der Sound ist modern und hochwertig. Aber welche Musik erwartet den Hörer denn nun? Eine Art moderne Version von Amon Amarth. Der Sound ist kühler, es gibt mehr modern anmutende Groove-Parts, und die dominanten Melodien der Schweden fehlen. Leider werden sie aber auch nicht durch ein anderes Merkmal ersetzt, das die Songs wirklich interessant machen könnte. Deswegen bleiben sie häufig blass, es sei denn, sie bestehen aus wirklich starken Riffs wie das mächtige ´Cross The Line´. „Anguish“ ist kein schlechtes Album, aber es ist unterm Strich auch nicht stark genug, um wirklich hervorzustechen.


Sebastian Schilling 6.5

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