RH #376Titelstory

ALICE IN CHAINS

Lieber Marathon als Sprint

William DuVall & Jerry Cantrell

Jerry Cantrell, der 52-jährige Gitarrist, Sänger und Songwriter von ALICE IN CHAINS, trinkt seit 15 Jahren nicht mehr, dafür spielt er jetzt Golf. Die Zeiten von einsilbigen Antworten in mürrischen Interviews sind lange vorbei. Stattdessen reflektiert er langsam und überlegt seine Lebensleistung und die Karriere seiner Band. Phrasen geht er geschickt aus dem Weg.

Jerry, ich kann mir vorstellen, dass es sehr stressig ist, auf Tour gleichzeitig ein neues Album zu promoten. Wie läuft es denn?

»Alles geht seinen Gang. Wir haben gerade einen Day-off, und ich habe etwas mehr Zeit als sonst. Wir spielen bereits einen Song vom neuen Album live, und er scheint gut anzukommen. Es waren einige Shows dabei, bei denen es in den Hallen sehr heiß war, speziell Köln war schon extrem.«

Ihr seid jetzt schon etwas länger in Europa unterwegs, habt viele Freunde getroffen, Lars von Metallica zum Beispiel. Überhaupt habt ihr viele Fans unter den Musikerkollegen. Wie fühlt man sich, wenn man von so vielen bewundert wird?

»Im Laufe der Zeit ist es etwas normaler geworden, aber ich fühle mich dabei noch immer etwas komisch. Wenn man bedenkt, wie wir angefangen haben… Wir hatten von Beginn an Erfolg, und es ist lustig, mit welchen unserer Helden wir schon zusammen gespielt haben. Man trifft sich auf Festivals oder hängt einfach mal zusammen ab. Du hast recht, wir haben viele Freunde im Business, das ist toll. Man fühlt sich wie in einer großen Familie, die sich natürlich oft verändert – einige sind nicht...

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