RH #374Interview

DEVILDRIVER

»Die Metal-Szene muss aufgerüttelt werden«

Devildriver

Der Großteil der aktuellen Country-Musik ist Mist. Was übrigens auch für Metal gilt. Fast alle Bands schielen auf die Charts und lassen sich ihre Lieder von auswärtigen Songwritern anliefern. Sagt DEVILDRIVER-Fronter Dez Fafara, dessen Band auf „Outlaws ´Til The End Vol. I“ eine Sammlung von Outlaw-Country-Perlen einer metallischen Generalüberholung unterzogen hat. Bühne frei für den Mann mit dem größten Mittelfinger der Metal-Szene.

Dez, nachdem ihr mehrere Videotrailer veröffentlicht habt, die sich mit den Texten, den Gästen und Beweggründen für das Album beschäftigen, hatte ich die Befürchtung, du würdest keine Interviews geben.

»(Lacht.) Ich bin gerne produktiv und rede mit der Presse. Zumal dieses Album, an dem wir fast zweieinhalb Jahre gearbeitet haben, genügend Gesprächsstoff liefert.«

Ich wusste anfangs nicht, was ich von der Platte erwarten sollte.

»Da bist du nicht der Einzige, selbst wir waren uns zu Beginn nicht sicher, in welche Richtung sich die Scheibe entwickeln würde, aber die bisherigen Reaktionen sind fantastisch. Bislang hat sich noch niemand an ein solches Projekt herangewagt. Einen Haufen Gäste zur Mitarbeit zu bewegen, ist kein Pappenstiel. Vor allem, wenn es darum geht, zwei Genres miteinander zu verschmelzen. Aber die Metal-Szene muss aufgerüttelt werden, denn es passiert momentan wenig Interessantes. Kaum jemand geht ein Risiko ein und verstößt gegen gängige Spielregeln. DEVILDRIVER waren immer eine Band, die Grenzen verschieben wollte.«

Auch wenn die...

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