NAZARETH

Nazareth: "Hair Of The Dog"

Mit 60 Millionen verkauften Platten gehören NAZARETH zu den international profiliertesten Vertretern des, ähem, Schotten-Rocks und zur ersten Generation britischer Rock-Giganten, die den Metal prägten (den Sleaze Rock erfanden Naz im Vorbeigehen und beeinflussten die halbe Hair-Metal-Riege der Achtziger). Dan McCafferty und Slide-Satyr Manny Charlton zählen zu den Top Five der Ikonischer-Frontmann/Gitarrengott-Tandems. Und noch wichtiger: Der Vierer aus Dunfermline hat großartige Songs geschrieben – und zwar en snaz! In 50 Jahren Bandgeschichte war die Truppe fleißig, aber auch extrem vielseitig: Auf 23 Studioalben schlingern die Nazarener zwischen Blut pumpendem Jeanswesten-Rock, Karibik-Feeling verbreitendem Hard-Reggae und Waschzwang auslösendem Softeispop. Das macht eine hierarchisierende Einordnung zum Ritt auf der Rasierklinge.

ESSNAZENZIELL

Hair Of The Dog
(Vertigo, 1975)
Das populärste Naz-Album ist auch das beste! Nach drei Produktionen unter Roger Glover (Deep Purple) klemmte sich Manny Charlton selbst hinters Mischpult und manövrierte die Band weg vom Glam- und hin zum Sleaze Rock. Schon der Titeltrack macht alles klar: Kuhglocken-Groove, mitgrölpflichtiger „Now you´re messing with a son of a bitch“-Chorus, kultiges Talk-Box-Solo. An diesem Song ist alles geil! Dass Guns N´ Roses ihn auf ihr Coveralbum „The Spaghetti Incident?“ gepackt und Warrant oder Britny Fox weitere Versionen eingereicht haben, spricht für sich. Der Proto-Stoner-Rocker ´Miss Misery´ kommt wie...

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