RH #371Krach von der Basis

ATARAXY

Zwischen Leben und Tod

Ataraxy

Die Spanier ATARAXY haben kürzlich mit „Where All Hope Fades“ ein bemerkenswertes Album vorgelegt. Bemerkenswert deshalb, weil sich das Quartett sämtlichen gängigen death-metallischen Mustern versperrt und viel eher versucht, seine ureigene Interpretation von Death Metal durchzudrücken. Das Ergebnis ist ein atmosphärisch sehr dichtes, bisweilen progressives Todesblei-Album geworden, das hin und wieder an eine Band wie Dark Millennium erinnert.

»ATARAXY wurden im Jahre 2008 gegründet und spielten seinerzeit traditionellen, dreckigen Death Metal«, erzählt Bassist Edu. »Nach einem Demo und einer EP folgte 2012 mit „Revelations Of The Ethereal“ unser erstes Full-length-Album, und seitdem beschreiten wir den Weg auf der Suche nach einem eigenen düsteren musikalischen Weg sehr intensiv.«

Auch in Deutschland gibt es eine Band namens ATARAXY, die sich eher power-metallischen Klängen verschrieben hat. Wusstet ihr davon, und hat es vielleicht sogar schon namensrechtliche Probleme gegeben?

»Nein, das wussten wir nicht, aber nach einer kurzen Online-Recherche sehe ich gerade, dass wir bereits drei Veröffentlichungen am Start hatten, als sie ihr erstes Demo raushauten. Wir planen aber nicht, unsere Anwälte auf sie zu hetzen, wir sind da ganz entspannt (lacht).«

Eure Musik ist nicht leicht zu beschreiben, man findet Elemente unterschiedlicher Genres in eurem Sound. Wie würdest du die Musik jemandem nahebringen, der ATARAXY noch nicht kennt?

»Es ist dunkel angehauchter Death Metal mit sehr...

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