RH #366Titelstory

TYPE 0 NEGATIVE

Pete, The Goils (And The Boyz…)

Peter Steele

Peter Steele liebte die Frauen – und die Frauen liebten ihn. Als er seine stählerne Pracht 1995 „rock hard“ im „Playgirl“ präsentiert, fahren aber noch ganz andere Verehrer auf den Rockstar ab.

Während einer der zahlreichen Entziehungskuren fragt der behandelnde Arzt seinen Patienten Peter Steele, wovon er denn eigentlich abhängig sei. Dieser antwortet: „Im Wesentlichen von Kokain, Alkohol und Füchsinnen.“ Es dauert eine Weile, bis der Doktor realisiert, dass es sich bei „Füchsinnen“ nicht um einen Ausdruck aus dem Drogenjargon handelt, sondern um Rothaarige. »Pete hatte unglaublich viele Frauen. Er war die Definition des Womanizers und kannte in fast jeder Stadt mehrere Damen, die er sich dann entsprechend eingeteilt hat«, erinnert sich Henk Hakker, der frühere Managing Director von Roadrunner Records Germany. Tourkollege und Moonspell-Chef Fernando Ribeiro erzählt von »surrealen Szenen bei den Konzerten in den frühen Jahren. Die Mädchen sind bei Pete Schlange gestanden. Er war ein perfekter Gentleman, gleichzeitig aber auch merkwürdig schüchtern. Mütter kamen mit ihren Töchtern, um mit ihm ins Bett zu gehen, trugen die seltsamsten Verkleidungen und zeigten ihm selbstgedrehte Filmchen zur Musik von TYPE 0 NEGATIVE. Das schien ihm aber alles eher unangenehm zu sein, und wenn irgendwelche 20-Jährigen auf seinem Schoß saßen, schien er sich am liebsten verstecken zu wollen – was aufgrund seiner Körpergröße schwer möglich war.«
Von 1984 bis 1987 – also noch zu Carnivore-Zeiten –...

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