RH #366Krach von der Basis

BLOOD

Spaß beiseite: Hail Satan!

Blood

BLOOD melden sich mit einem Paukenschlag zurück. Zwar mussten die Fans der Rheinland-Pfälzer 14 Jahre lang auf „Inferno“ warten, doch das hat sich gelohnt. Die Platte begeistert mit satt produziertem Death Metal voller Neunziger-Charme und markiert die Rückkehr von Sänger Martin Witchskinner. Wir sprachen mit ihm und Gitarrist Eisen.

Eisen, Martin, die offensichtlichste Frage zuerst: Warum habt ihr euch satte 14 Jahre Zeit gelassen, um ein neues Album aufzunehmen?


Eisen: »Nun, ganz einfach: Ich bin 2004 nach Berlin gezogen, und der Rest der Band wohnt in und um Speyer. Die knapp 700 Kilometer Distanz sorgen nicht gerade dafür, dass viel in kompletter Besetzung geprobt werden kann, geschweige denn neue Songs geschrieben werden. Das Problem ist, dass ich fast alle Songs schon immer mit Ventilator zusammen ausgetüftelt habe, und so entstand da ein Vakuum. Das Album ist eigentlich komplett ab 2015 entstanden, weil wir 2014 größere Besetzungswechsel wegzustecken hatten. Aber wir hatten auch keinen Druck von einem Label und wollten nichts Halbgares veröffentlichen.«

Aufgenommen habt ihr die Platte im Kohlekeller Studio. Kohle hat euch einen richtig schönen Neunziger-Jahre-Old-School-Sound mit zeitgemäßem Punch verpasst, wofür er ja nun nicht gerade bekannt ist. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?


Eisen: »Unsere alten Studios, in denen wir zuletzt aufgenommen hatten, gab es nicht mehr, und da haben wir etwas recherchiert. Wir wollten jemanden, der Ahnung von brutaler Mucke hat, und...

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