RH #366Interview

DISCREATION

Ein kleines bisschen Rockstar

Discreation

Mit ihrer 2015er LP „Procreation Of The Wretched“ konnten die Südhessen DISCREATION einigen Staub im Underground aufwirbeln und ernteten für ihren variablen, aber stets druckvollen Death Metal reihenweise gute bis sehr gute Kritiken. Die führten das Quintett 2016 auch auf unser hauseigenes Festival, wo die Jungs ordentlich abräumten. Mit „End Of Days“ steht nun das neue Album in den Startlöchern, doch zunächst einmal unterhielten wir uns mit Bassist Peter Frick über die vergangenen zwei Jahre.

Peter, was sind in den vergangenen beiden Jahren die Höhepunkte für euch gewesen?

»Auf jeden Fall der Auftritt auf eurem Festival. Es war das größte Festival, das wir je gespielt haben, und der Auftritt dürfte für alle Bandmitglieder das bisherige Karriere-Highlight gewesen sein. Auch die Publikumsreaktionen waren überwältigend, selbst bei unserer Autogrammstunde bildete sich eine lange Schlange. Unglaublich!«

Da fühlt man sich doch gleich wie ein Rockstar, oder?

»Oh ja, ein bisschen schon (lacht).«

Spürst du, dass DISCREATION mit „Procreation Of The Wretched“ in der nationalen Death-Metal-Spitze angekommen sind?

»In der Spitze angekommen? Ich glaube, das ist ein bisschen zu hoch gegriffen. Wir haben uns mit dem Album ein Stück weit in der Szene etablieren können, und ich glaube, dass jeder im Underground jetzt zumindest schon einmal den Namen DISCREATION gehört haben dürfte.«

Mit welcher Zielsetzung seid ihr die Aufnahmen zu „End Of Days“ angegangen? Gab es Dinge, die ihr im Vergleich zum...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.